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Medikamente

Nicorette Inhaler zwischen Hoffnung und Peinlich

Ich finde es schon peinlich am Flughafen in diesen Glaskästen zu stehen, wenn ich mal eine rauchen möchte. Oder wenn mich an der Straßenbahnhaltestelle die Sucht überfällt, ich mir eine anzünde und dafür mehrere strafende Blicke von links und rechts zugeschmissen bekomme. Alles Momente in denen es schon angenehmer wäre nicht rauchen zu müssen (die Gesundheit mal außen vor). Also mein Entschluss – Schluss mit dem Rauchen.

Jetzt ist das ja nicht ganz so angenehm und ich hatte mich dazu entschlossen den einfacheren Weg zu wählen und mir Ersatzdrogen aus der Apotheke zu besorgen: Nicorette. Genauer gesagt Nicorette-Inhaler. Ich hatte mir das ganz einfach vorgestellt. Anstelle einer Zigarette ziehe ich an meinem Plastik-Stengel. Ich lebe gesund und meine Umwelt liebt mich auch noch dafür.

Leider hatte ich eines vergessen, wie bescheuert sieht es denn aus, an der Haltestelle zu stehen und wie bei einem Asthma-Anfall an einem Platikteil zu ziehen. Ich gebe zu, das Experiment wurde von mir ziemlich schnell wieder abgebrochen. Auf jedenfall schnell genug, bevor mir irgendein Nichtraucher aus Mitleid eine Zigarette angeboten hätte.

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